wache auf, eine flüssigkeit läuft mir aus der nase. wische mit der hand drüber. ok, es ist kein blut. vermutlich hab ich auch eine gewisse form der rotblindheit entwickelt. die meisten in der fabrik meinten mein strampelanzug sei rot. und unlängst beim wäschewaschen wunder ich mich doch, dass ich überhaupt ein rosa t-shirt hab. dabei ist es das alte permanentvacation-shirt, seit jahren schon rot und zwar aufs eindeutigste rot und das schon seit jahren. wach auf auch, nachdem ich die klare flüssigkeit schneuzte, mit der überlegung oder nein besser, dem plan objekten etwas anzutun. sie zu invertieren, texturieren, verblassen oder sonstwie verfremden was nur mit den komplexesten der digitalen programme geht- so dieses bekannte weibel ding meinte ich zu mir, mit stills von explosionen als skulptur im raum nachempfinden, nur da geht ja schon anderes mit cinema-4d zum beispiel hab ich mir gedacht, und rauche mal eine muratti. die frühstückszigarette, muratti schon von natur aus, vom design her vom image her und ein kaffee der das erste mal seit monaten auch wirklich nach kaffee schmeckt. eine küche mit bugs. ein inverser sarg. ein compresster zollbeamter. objekte müssen zu trajekten werden und dann wieder zurück. transparenz verstellen, hab ich mir gedacht, und denk auch dran wann ich glücklich war und ob ich das so prinzipiell draufhab oder absichtlich umgehe und dann fällt mir ein, wie glücklich ich unlängst war und wie unerträglich das war, als müsste mir der kopf zerspringen. die phantom million dollar, der koffer voller geld halb durchscheinend und kaum sichtbar. zum greifen nahe. ein transparentes buch, alle patterns und absätze in 3d zu erkennen, ein tonnenschwerer luftballon. objekte zu prozessen machen, aber nicht im buddistischen sinn. oder viell doch? k sollte schon wieder in wien sein und t treff ich vorm fluc. eine magische anziehungskraft der psychose, wie eine chinesische fingerfalle im sozialen. was man nicht versteht will man kontrollieren. was man unter kontrolle hat muss man loswerden. was man loswird vermisst man und ab in die fingerfalle geht das dann, das is auch nicht von mir sondern vom phillip k dick der immerhin, respect, eine eigene kosmogenese geschrieben hat. moped übrigens vorm tüwi wiedergefunden. hab mich in den letzten tagen nicht nachdenken getraut wo ich dieses moped gelassen haben könnte. hab mich dann doch getraut und da kam dieser abend wieder hoch wo ich in warmer milch badete und keiner so richtig wusste wer eigentlich der feind war.
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