wenn semantische programme für uns sinn machen, wird die welt zum agnostischen dorf. dinge in ihrer oberflächlichen ähnlichkeit, in form wie inhalt kommen durch die maschine in gegenseitige referenz. die verwechslungen seitens der maschinen sind globale ablagerungen. kulturelle gräben der selbstähnlichkeit. sie werden als strukturierende verwechslung zu wahrheit. der mensch braucht keine erinnerung mehr. nur noch verortung. wahrheit ist der speicher da draussen. wie ein übernacht erwachsener säugling verwechseln selbst wir den hut mit einer frau, stein mit fett, denn die suchgötter machen es uns automatisch vor. organisieren für uns erinnerung/speicherung, so gemeinsame wahrheit. produzieren übergeordneten sinn. bald schon können wir die welt nicht mehr erkennen. ihre metaphysik ist abgesaugt und festgehalten. ewig. lässt die welt immer ängstlicher zurück. sie wird zu ihrem eigenen gesetz. das protokoll schändet die tagcloud in meiner badewanne. vielleicht wie m weiler das natürliche malen will, sehen wir nur noch menschliches, technologisches, systemisches ohne vergangenheit. diese “likeness” visueller analogie wird zum herrschenden prinzip. das sehen wurde vom erkennen unabhängig. gesehen ist aufgezeichnet sein. erkennen wird zum finden der maschinenerkenntnis. erster stufe, zweiter stufe. fraktal im protokoll, das ein anderes kopiert um nur am leben zu bleiben. einfach parameter festlegen und ab die post. realität wird zum spiel, ein permanentes ausdrücken ohne vorgabe. ein dadadaaaa, daada, dadaaaadada. wie ein lied. das spiel hat immer wirkungen, ursachen sind nicht nachzuvollziehen. das zeigt schon pynchon mit seiner v2 rakete und slothrop. erst kommt die rakete, dann bist du tot, dann kommt später der schall. kontrolle ist nicht. das management ihrer illusion gewinnt
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