für 20 sylvesterleute einkaufen war echt unappetitlich. kein schöner anblick dieses wagerl. aber nachher ne skulptur in der scheune gefunden. die war toll. die frankfurter brodeln im reindl, der glühwein glüht und die stube ist schon rauf auf 14 grad. friedlich noch die ditschn im tal. die meute ist verstreut in der gegend. hier gibts schließlich viel davon

rechtssschreibung ist buschwaas. und wer richtig schreibt gehört schon zum establischment, das phonetische alfabeet ist eine diktatur der symbole über schwingungen der sprachen. die grammatik die ketten sind an meine zung darstellt so. g e g e n d i e h e r r s c h a f t d e r k e t t e u n d r a u s z um r u m m t o l l e n i m f r i s c h e n s c h n e e u n d r a u s

hcan sknil nov redeiwein eid
rechts gehen wird und auch nimmermehr,
sondern dieses eine mal nur nach oben
nach unten weiterspringt…

ihr versklavt meine gedanken es linien und teile, isolierten zeichen die miteinenderzusammenhängenundinreihundgliedstehenwieeinearmada das hirn segmentieren, 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 dmait ist jtzet endülgig sclhssu!! kjlekjwlllllllllllllllllllllkkkkkkkkkkkkkkkkkkfjjjjjjjjjjjjjjjjgnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnvvvvvvvvvvvv ruuuuuuuuuudddddddddddddnnnnnnnngwwwwwwwwnnnnnnnnnnnnnnn33uuuuuuuuuuuuuurrrkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkfnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnbbbbbbbbbbb eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhh lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll (nur für 3 sekunden l gedrückt gehalten)

h
h
h (dreimal vertikal gelacht)

….und weils geht und vorher der andy kaufman war, und ich vorhin wieder mal an das Jethro Tull video denken musste, das mit dem hasen der seine augengläser verliert. ohne konklusio. kommt jz nichts mehr bedeutsames. nur noch ein punkt nach dem letzten satz und dann nichts mehr

keine ahnung warum ich das blog…

langlaufen heute ein traum. sonne, glitzernder schnee usw.. alles dabei. hab mich nicht verausgabt. keine marienerscheinungen. nicht gesabbert wie die profis im tv. danach fetzen in panier auch in oö. mit pommes und zwei sackerln ketchup dazu. sehr günstig. die wienerin die ich am parkplatz um eine zigarette anschnorr (hab mich überhaupt gewundert dass jemand am launglaufparkplatz zigaretten hat) kommt mütterlicherseits auch aus windischgarsten. ihre oma wohnt neben dem altersheim wo meine oma drin wohnt. heute andi gekommen. morgen dann die ganze restliche bagasch. werden mehr als erwartet. wir durchsuchen das haus nach übersehenen schlafplätzen. so ein kachelofen spendet doch eine ganz eingene art von wärme. nicht so diffus wie erdgas. mehr obertöne irgendwo. jemand am tisch hat erzählt dass bei einem stamm im urwald große steine währung sind. und ein paar sind ins meer gefallen. macht aber nichts, denn jeder weiss die steine gehören dem soundso. hat nach wie vor das ansehen eines reichen. die steine liegen nur eben am meeresgrund. is auch egal. oder die geschichte vom häuptling, der an einer fischgräte erstickt. weil sich eben keiner traut ihm auf dem rücken zu klopfen. er hat manna oder so, die anderen nicht. letztes jahr zu sylvester haben wir einen burning man gebaut und anschließend abgefackelt. wissen noch nicht was es diesmal wird… irgenwas mit hasen eventuell. stand eben auch im buch. dass die von isis sind die hasen

agnosia.jpg
from “logo hallucination”

wenn semantische programme für uns sinn machen, wird die welt zum agnostischen dorf. dinge in ihrer oberflächlichen ähnlichkeit, in form wie inhalt kommen durch die maschine in gegenseitige referenz. die verwechslungen seitens der maschinen sind globale ablagerungen. kulturelle gräben der selbstähnlichkeit. sie werden als strukturierende verwechslung zu wahrheit. der mensch braucht keine erinnerung mehr. nur noch verortung. wahrheit ist der speicher da draussen. wie ein übernacht erwachsener säugling verwechseln selbst wir den hut mit einer frau, stein mit fett, denn die suchgötter machen es uns automatisch vor. organisieren für uns erinnerung/speicherung, so gemeinsame wahrheit. produzieren übergeordneten sinn. bald schon können wir die welt nicht mehr erkennen. ihre metaphysik ist abgesaugt und festgehalten. ewig. lässt die welt immer ängstlicher zurück. sie wird zu ihrem eigenen gesetz. das protokoll schändet die tagcloud in meiner badewanne. vielleicht wie m weiler das natürliche malen will, sehen wir nur noch menschliches, technologisches, systemisches ohne vergangenheit. diese “likeness” visueller analogie wird zum herrschenden prinzip. das sehen wurde vom erkennen unabhängig. gesehen ist aufgezeichnet sein. erkennen wird zum finden der maschinenerkenntnis. erster stufe, zweiter stufe. fraktal im protokoll, das ein anderes kopiert um nur am leben zu bleiben. einfach parameter festlegen und ab die post. realität wird zum spiel, ein permanentes ausdrücken ohne vorgabe. ein dadadaaaa, daada, dadaaaadada. wie ein lied. das spiel hat immer wirkungen, ursachen sind nicht nachzuvollziehen. das zeigt schon pynchon mit seiner v2 rakete und slothrop. erst kommt die rakete, dann bist du tot, dann kommt später der schall. kontrolle ist nicht. das management ihrer illusion gewinnt

hab so ein interview mit cory arcangel gelesen und bin so auf andy kaufman gestoßen. cory hat gemeint, dass seine arbeit (glaub wo er alles aus super mario genommen hat außer den wolken) mit einem gewissen sketch von kaufman zusammenhängt. klar hab ich diesen “man in the moon” mit dem elenden jim mal gesehen und nicht in erinnerung behalten. aber da ist mir aufgefallen, dass mir der eigentliche kaufman bisher entgangen ist. finde es ziemlich gut wie er vorstellungen enttäuscht, und das publikum findet es geil. beste performance sache seit langem. teile rausnehmen, verstärken, abschwächen, sich über die haltung stellen, sich unter sie stellen usw und so fort. oder wie hier, weniger die konservenmusik-wiederholung verarschend als nachbetend, bis ein inhalt nach und nach verdunstet und mögliches gewicht egalisiert ist. ´till brei and ursonate. das hier war auch noch, gibt aber ne menge davon. hier in oö ist übrigens schnee aber nicht so richtig. wirkt eher wie dekoration auf einer modelleisenbahn kartonlandschaft. immerhin, aber es soll noch werden sagt mir das internet freundlich strahlend. funktioniert seit heute wieder. ein wunder, hier geht ja sonst nicht mal handy… hab auch heut diesen endlos köstlichen meeresfrüchtesalat gefuttert. wie man nur so gut aussehen kann und gleichzeitig so gut kochen. laune der natur. eingeheizt und ich habs echt nicht geglaubt wieviel holz dieser kachelofen frisst… 8 kilo in der stunde oder was. da fällt mir ein: muss gleich mal runtergehen nachheizen. ein gläßchen klarstes wasser aus eigenem quell… viell auch ein radl salami mit parmesanrandl

weihnachtsessen in so einem post-asiatischen lokal. die hatten sogar marinierte schweinsohren in streifen. wir meinen der kommerz um diese zeit ist auch nicht mehr so feierlich wie er mal war. die menschen kaufen, aber sie kaufen lustlos. kosumenten lassen sich nicht mehr mit leib und seele ins stahlbad und wir sind enttäuscht. kaufen anschließend umso leidenschaftlicher. zuerst mal dinge für sich selbst. klar, die stechen ins auge und man beschenkt andere nach guter christlicher tradition ja schließlich wie sich selbst. da fängts mal an. dann weiter ins super trendy punschiglu im museumsquartier. aber nur mal durchsteuern, das reicht völlig. der punsch kondensiert eh in der luft und auf der zunge. man schaut zu dieser zeit in sich, und da ist was. nicht wie man erwarten könnte. aber ich bild mir ein etwas gesehen zu haben, und ich sehe wieder wie gut gustav meyrink so tut. wahrscheinlich weil er an sowas wie eine seele glaubt. teilweise zu viel, fast gnostisch… aber es ist ja doch “nur eine geschichte”. gehe jetzt auf die mariahü geschenke kaufen. sportlicher ehrgeiz begleitet mein tun. wenn das budget bloß nicht so mager wäre… habe ein sauschlechtes gewissen vor der wirtschaft. hoffe mich besuchen auch drei weihnachtsgeister. oder wenigstens der golem

brutkasten1.jpg

toter brutkasten/ dead incubator

4711 zeichen blindtext

Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da m

Existera i cirka 30

existera i cirka 30 sekunder Katrinplommon i rödvin (2 personer) 250 g kärnfria katrinplommon 2 dl rödvin 0,8 dl socker 1 kanelstång I dag ska jag måla ett tomt ölglas samt några knäckta nötter. I morgon ska jag måla ett äpple på en smutsig linneduk. Fransmännen säger nature morte. På engelska heter det still life. I Sverige använder vi tyskans stilleben. En fri översättning lyder ungefär orörligt liv. Stillebenets första storhetstid var 1600-talet. Vanitas vanitatum, allt är förgängligt, sa konstnärerna och målade av sina noggrant arrangerade symboler för liv och död. Särskilt förgängligt ansågs skönhet, nöjen och njutning vara Mat och dryck blev därför vanliga motiv. Ofta anspelar bilderna på sexuell synd. Objekten är dock så naturalistiskt återgivna att det är upp till betraktaren att tolka bilden. Njut av det faktiska motivet, frossa i dess oanständighet eller begrunda dess syndfullhet. Stillebenet tar därmed upp den kristna fria viljans problematik. Stillebenets andra storhetstid var det sena 800-talet. “Om jag blott kunde förverkliga” utbrast Cézanne och försökte fånga naturens underverk på duken. Dock arbetade han för sakta. Frukten hann för det mesta ruttna bort. Paradoxalt nog lyckades han därmed förverkliga dess förgänglighet. Stillebenets tredje storhetstid kom på 1950-talet och sträcker sig in i våra dagar. Tekniken är nu fotografiets. Vanliga motiv är konservburkar, rakhyvlar, diskmedelsflaskor, frukostflingor, blöjpaket och läskedrycker. Ofta äterfinns bilderna längst ned i högra hörnet på betald annonsplats. Den som själv vill skapa en mer konkret symbol för skönhetens, nöjets och njutningens förgänglighet blandar vinet, sockret och kanelstången i en kastrull tillsammans med plommonen. Låt det sjuda i cirka 10 minuter på låg värme. Rör om då och då så att sockret smälter och servera det kallt tillsammans med vispad grädde eller vaniljglass. Rätt tillagad brukar en portion Katrinplommon i rödvin existera i cirka 30 sekunder.

Hunger. Stufe für Stufe schob sie sich die Treppe hinauf. Pizza Funghi Salami, Sternchen Salami gleich Blockwurst. Die Pilze hatten sechs Monate in einem Sarg aus Blech, abgeschattet vom Sonnenlicht, eingeschläfert in einer Sosse aus Essig, billigem Öl und verschiedenen Geschmacksverstärkern, geruht. Es war nur ein Augenblick, in dem sie die Welt erblickt hatten, dann verschwanden sie wieder in einem 450° heissen Ofen. Die Pizza ruhte auf ihrer rechten Hand, und in ihrer Linken hielt sie eine jener nichtssagenden Plastiktüten. Wie fast jeden Abend hatte sie noch das weisse Häubchen aus dem Krankenhaus auf dem Kopf. Das Fettgewebe ihrer Schenkel verspürte einen Heisshunger auf das müde Öl, das bei jedem Schritt sanft auf den Salamischeiben schaukelte. Die kleinen Zellen ihrer heissen Oberschenkel waren gierig, als sie im Treppenhaus ein Geräusch hörte. Punkt 21 Uhr 53 hatte Herr Erlenkötter die Wohnungstür hinter sich geschlossen. In der Linken hielt er die Leine von Gershwin, der die Stadt und noch mehr die Ausflüge um diese Tageszeit liebte. Herr Erlenkötter verschloss wie jeden Abend zuerst das obere Sicherheitsschloss und dann das Türschloss. Danach schnippte er den Schlüssel mit einer schnellen Bewegung in das dafür vorgesehene Lederetui. Die Hand, die die Leine des Hundes hielt, half der anderen, und nachdem er das Etui in seine rechte Jackentasche gesteckt hatte, begann für beide der Abend. Er begann für Gershwin, der schon an der Leine zog, weil er den scharfen Geruch von Desinfektionsmitteln und die süssen Ausdünstungen der Blondine von unten gerochen hatte, und er begann für Erwin. Sie hörte das Schliessen der Tür, als sie gerade den Briefkasten öffnete. Zwei Rechnungen und ein Brief fielen auf den Boden. Einzig ein zweifach gefalteter Prospekt machte sich im Briefkasten breit. Es hatte alles verdrängt und wartete darauf, in liebevolle, interessierte Finger genommen und von neugierigen Pupillen gelesen zu werden. Mit einem entschlossenen Griff zerdrückte sie ihn und riss ihn aus dem Metallkasten. Sie knüllte ihn zusammen und warf ihn in einen Blecheimer zu Hunderten von Zetteln. Wartenden, die irgendwann einmal von einem Handschuh nach oben gerissen wurden, um dann im dunklen Häckselwerk eines LKW zu landen. Dann begann jene feuchte Reise, an deren Ende wieder ein neuer Prospekt stand. Nicht häufig spürte Gershwin den Geruch der Blondine im Treppenhaus in dieser Präsenz. Manchmal standen noch vereinzelte Geruchsmarken zwischen dem Geländer. Aber es war nicht der Duft der Gegenwart. Es war eine Vorvergangenheit, das Gefühl, zu spät dazusein. Für einen Moment eine Vergangenheit zu empfinden, die in 10 Minuten gänzlich der Geschichte des Alltags anheimfiel. Einer Geschichte, die von niemand geschrieben und die in jeder Sekunde milliardenfach an anderen Orten gelebt wird. Zwischen all der Süsse und Schärfe, die er von diesem Geruch kannte, roch er einen Anflug von Blut. Hellem, rotem Blut. Sein Atem beschleunigte sich. Während seine Nüstern diesen klaren Geruch von Hühnchen bis in die letzte Kapillare seiner Lunge einsaugte. Er musste dieses Hühnchen für einen Augenblick zwischen seinen Kiefern halten und seine Zähne in das tiefgefrorene Fleisch schlagen, auch wenn er wusste, dass Erwin dieses Verhalten niemals tolerieren würde und sowohl der Abendspaziergang als auch die Hundeplätzchen in den nächsten Tagen entfallen würden. Langsam schob sich die Krankenschwester, in der einen Hand die Pizza, in der anderen die Einkaufstüte, nach oben. Sie waren noch eine Stufe voneinander entfernt. Gershwin nahm sein Hundeherz zusammen und sprang. Hunger. Stufe für Stufe schob sie sich die Treppe hinauf. Pizza Funghi Salami, Sternchen Salami gleich Blockwurst. Die Pilze hatten sechs Monate in einem Sarg aus Blech, abgeschattet vom Sonnenlicht, eingeschläfert in einer Sosse aus Essig, billigem Öl und verschiedenen Geschmacksverstärkern, geruht. Es war nur ein Augenblick, in dem sie die Welt erblickt hatten, dann verschwanden sie wieder

morgen abschiedsparty und gleichzeitig einzugsfeier vom leo in der nussdorfer-wg. werd meine übrigen reserven bemühen. die l war nicht in kärnten wie sich herausstellt sondern bei nem neuen bekannten. smile. wollte mein neues video (correction) auf youtube laden hat aber nicht geklappt. is wie gemacht für youtube, funktioniert viell NUR dort. obwohl der dritte beim ursula-blickle preis müsste schon drin sein. während ich tippe glüht die lichterschlange ihr warmes licht. gehe jz ein teufelspfandl essen weil ich einen riesenhunger hab. aber nix daheim. der weibel hat genau dasselbe gemacht wie letztes mal. niemand hat ihn darauf aufmerksam gemacht. haben brav dagesessen. am schluss fragt er jovial in die runde wo wir weihnachten feiern. da waren wir überfordert… soll jetzt jeder einzeln oder alle durcheinander? muss gehen, magen knurrt wie nur was

da ist so eine landschaft, kark und ockertöne. so wie an der österreichsch-tschechischen grenze. und da stehen eigenartige symbole in der landschaft rum. bluetooth, handyempfang. mit seilen verschnürt. sie drehen sich wie überladene schlingensief installationen. mit feuer könnte man da sicher auch was machen und da fallen mir die feuerspucker-geräte von rammstein ein. das ganze weniger symbolisch als ein einfacher index. wild in das vakkum der ockerlandschaft gesaugt, und pflanzt sich dort landart-artig auf. vielleicht auch ein riesenbambi aber das gibts eh schon bei excalibur city. nein das war ja ein drache. der an sich selbst verbrannt ist. wahrschl versicherungsschaden oder was. da wieselt auch einer rum mit megaphon. kniet und schreit, irgendwie wie ein priester oder ein autodrom-schreihals oder ein hirte/politiker. quietschtöne, qualm selbstverständlich projektionen von kanal telemedial und mtv. eingraben wie die cadillac farm von antfarm, stehen halb raus. wahlfischflossen und funktürme. atomare kühltürme mit zuckerguss. ja das alles gibt es dort

Holding Things Against People, Stuttgart Germany


viel zu spät aufkrabbeln, weiss nicht ob ich nicht anders kann oder schlafen gerade einfach super ist. in der trafik haben sie weihnachtssackerl um 2,20 die ich aber nicht brauch. der daniel hat mal wieder ne stimmung, na frage nicht und die liz ist einfach nicht da. verschwunden. viell in kärnten oder so. keine lust über politik zu reden. aber eigentlich hab ich selten lust über politik zu reden. vor mir steht ein stapel 5, 2 und 1 cent münzen, radio plärrt fm4 nach einer überlangen und überheissen dusche. sollte mal in die holzwerkstatt schauen. sollte auch mal einen job finden. hatte die idee spontan beim treiber vorbeizuschauen. mich mit dem alten ausweis durchschummeln und so. weil callcenter is einfach nicht. und maroniverkaufen hab ich glaub ich auch nicht drauf.

alle fangen an mit sich selbst zu reden. alleine auf einer u-bahn fahrt sind es eine handvoll. viell ist das die jahreszeit. manchmal reisst es mich, aber dann sinds wieder nur typen mit freisprecheinrichtungen

medien sind so ein scheiss

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auf gmx steht gerade dass das wort lebensmensch zum wort des jahres gewählt wurde. von einer fachjury aus germanisten des sowieso instituts… von diesem leidigen petzner ausbruch, und ambivalenz hat das wort zu haben. überlegt ob das nicht ein beispiel für frei flottierenden signifikanten ist. vonwegen lebensmensch geprägt von thomas bernhard für stavianicek, die sogar bei mir um die ecke in der obkirchergasse gewohnt hat. nummer 3 oder sowas. war das nicht in heldenplatz oder der deutsche mittagstisch: wer ist das? das ist ein nazi! wer ist das? das ist ein nazi! wer das? der ist nur ein idiot. jz klebt das wort woanders. nicht für immer… wer will wer mag wer hat noch nicht. freundschaft oder doch mahlzeit?

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installation teaser

der mensch hat wohl ein vakuum zwischen sich und der welt. es kommt daher, dass sich der mensch eine welt vorstellen kann, die weiter existiert wenn er selbst weg ist. verstärkt wurde dieser zustand, der dunkle abgrund zwischen einer inneren und einer äußerlichen welt, jenes gefühl der isolation in der eigenen haut durch einen sehr bekannten mythos. er sitzt tief in uns und sagt dass alles ein artefakt ist, sprich gemacht wurde. ignorierend, dass ein baum nicht aus holz ist sondern holz. ja nichtmal das. wenn wir einen faustkeil formen oder einen speer, dann liegt die frage nahe, wer denn uns “gemacht” hat. oder die welt in der wir leben. das führt u.a dazu, dass wir an einen väterlichen schöpfergott glauben der uns gemacht hat und das universum in dem wir isoliert davon leben. aber immerhin ist das alles FÜR uns, denn wofür gibt es denn das loch in dem ich hocke denkt sich die lacke. wir müssen/dürfen/können es besiegen. es kommt zur sog menschwerdung der natur. jeder künstlerische, technische oder kulturelle außdruck. schlagen anker in die welt und schaffen so brücken zwischen diesem erfundenen zwischenraum, dem vakkum. kämpfen dadurch gegen die vergänglichkeit, diese scheiss gemeinheit dass wir alle kapputtgegen. wir kommunizieren gegen den tod, nicht nur mit worten durch jede form der veräußerlichung. durch sprache schreien wir ins dunkle, dass wir da sind, durch symbole lagern wir uns aus. speichern uns in die welt die länger anhält als unser (meese) mickriges selbst. und durch alles was wir da erdacht und fabriziert haben, meinen wir auch den rest besser zu verstehen. es kommt dann hoffentlich kontrolle. bauen eine maschine und sind dann eine maschine, bauen computer und sind wenig später selbst welche. ein medialer raum im weitesten sinne. wir füllen ihn auch mit technologie, die unsere sehnsüchte nach kontrolle über uns und die natur gleichermaßen. wenn wir die natur bändigen, bändigen wir schließlich nur uns selbst. mit der alphabetischen schrift wollen wir nicht nur bücher lesen, sondern die welt gleich mit. alles übersetzbar. durchlauferitzer. ohne eine identität als menschen verlieren zu wollen (also gleich zu sein) aber ein erhabener unterschied zu allem anderen, bauen wir vergänglichkeitslotionen zwischen flip und flop. das räumen wir alles in den medialen raum, ewige finsternis. jede kultur, institutionalisierte imagination, virtuelle realitäten an staatlichkeit, kunst, wissenschaftliche wahrheit usw, schmalz um uns im universum reinzuhocken, damit uns nicht kalt wird bei der vorstellung abgetrennt zu sein. heute setzten wir uns in ein warmes nest aus information und kommunikation. wie erwartet besteht dann auch alles was möchlich ist daraus. alles information. alles kreislauf. wir wollen tatsächlich von den daten die wir sammeln beherrscht sein. akkumulieren simulationen in weltweiten speichern, denen wir die steuerung überlassen wollen. je mehr gespeichert wird, desto nervöser wird alles. keiner will frei sein, verantwortlich sein, zuletzt schuld sein, und überantworten unser schicksal der sphäre an sog information und allen ihren erscheinungsformen. wenn es noch geschichte gäbe, eben hoffnungslose idioten darin. übrig bleibt die illusion der gewalt. wir tragen sie in unseren taschen und tippen wild darauf herum. aber das spannungsfeld zwischen diesem “ich steuere die chaotischen/stochastischen systeme mit” und was rauskommt und dem ich mich unterzuordnen habe, wird riesig sein und uns letztendlich erbarmungslos zerreissen. nicht bloß die seele vom fleisch (das war in der gnostik eine vorstufe durch statische paralellwahrheiten in den bibliotheken) sondern jede eingeblidete information von körpern. wir werden die realität geißeln bis zuletzt und grauenhafte demut vor der totalen und unergründlichen wirklichkeit des virtuellen haben. imperativ. bildebene, zeichenebene, globale programmatik! das unsichtbare weil allgegenwärtige, the most thing around eben…



ich sehs schon am hauptplatz in linz…

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52.495.396.602

Sechste primär pseudovollkommene Zahl. Alle pseudovollkommenen Zahlen sind entweder vollkommen oder abundant. Eine natürliche Zahl n heißt merkwürdig, wenn sie abundant aber nicht pseudovollkommen ist.