das kaffehäferl aus dem ich kalten kaffee schlürfe, nur um die zigarette besser runterzubekommen, riecht nach nassem hund. meine hose riecht nach waschmaschine. dieser geruch wenn etwas zu langsam getrocknet ist und das mädchen mit dem kopfhörern schnuppert in der u6 an ihrem ärmel und ich denke mir meinen teil. überhaupt spielt mir die realität (im sinne das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben) einen streich nach dem anderen. zum beispiel verliere ich den schlüssel am weg von der couch in mein zimmer zum bett. wie vom erdboden verschluckt auch kabel, die sich sonst nur von alleine verknoten wie einer kosmischen konstante folgend. ich nehme einen schluck vom schwarzen sud. das alte powerbook neben mir, fährt nie wieder hoch und jault wie ein gepeinigtes tier wenn ich draufhau. ich brauch ein video das da drauf is. kein video, kein leistungsstipendium, kein geld, kein leben. die dänischen kurzfilme auf okto geben mir irgendwie den letzten rest. wollte mich heute eigentlich vor die börse stellen und wasser trinken bis ichs nicht mehr halten kann. ebenfalls am plunder gescheitert, weiss gar nicht mehr an was genau jetzt. es ist die stetige vertrocknung. die welt als lauer föhn der einem wie greisenhauch über die seele bläst. irgenwann nur noch körner. auch parties sind heute keine, und keine vernissagen, keine treffen, versammlungen oder sonst irgendwelche leicht feuchten sozialbiotope. die lampe in der ecke leuchtet an die decke und das licht, das ich für den raum zur verfügung habe. indirekt. an irgenwas erinnert mich das. dieses sehen im indirketen licht
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