sie war so rebellisch. hat gemopst wie ein rabe. ist mit blauen flecken und zerissenen hosen in die schule gekommen. jetzt arbeitet sie in der finanzaufsicht. schöner denn je hat sie einen funken verzweiflung im lachen. sie ist glücklich oder scheint zumindest so. hat das alles für sich entschieden. oder damit SIE für andere entscheidet. ist in ihrem unglück irgendwie doch noch zufrieden geworden. wie ich. L vertraut sich nicht und mir auch nicht. wer weiss wem überhaupt noch. sie will mich behalten. ich soll sie nicht alleine warten lassen. ich soll ein taxi nach hause nehmen. ich kann doch ruhig auf der couch pennen. die entscheidung fällt vor dem lift. mit dem nachtbus nachhause fahren soll ich. früher sagen sollen, dass ich übernachten will. will ich doch überhaupt nicht. aber hätte es mir wirklich nichts ausgemacht auf der couch zu pennen? only because you are not paranoid, doesn´t mean they are not after you.

der große schwede mit den dunklen haaren und der metalband mag “hospital der geister”. ist er eigentlich sehr selbstbewusst oder ein selbstgefälliger scheisser? beim ausgang brät er L an. seiner freundin p gefällt das überhaupt nicht. mir auch nicht. es sollte mir egal sein, aber ist es irgendwie dann doch nicht. einfach nicht drinnen. find ich. selbstwert beneiden oder wixer sanktionieren? das bier fließt. kann mich nur mehr an fetzten erinnern. oh wow! diese sandwiches waren ein hammer. in kleine häppchen geschnitten. ei, tunfisch, schinkenkäse und in der mitte chips. john megill soll auch irgendwo da hinten gesessen haben. er wohnt drüber, heisst es. nach etwa 2 uhr zerschmilzt die runde. der harte kern bleibt und p ist mittlerweille sehr trinkfest. sie hat mir sehr schöne dinge gesagt gestern. ich glaub sie weiss gar nicht wie hübsch sie in wahrheit ist.

kein kaffe im haus. halbe stunde heiss geduscht. da war ne fette spinne in der wanne. die wär fast weggeschwommen. ich denke zurück. wenn man das so nennen kann. j abreitet bei loreal und sie erzählt, dass der konzern so lieb zu künstlern ist und einen studenten im monat am gang ausstellen lässt und GARANTIERT ein werk um ca. 500 euro vom boss gekauft wird. sie wissen schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen bildern. r kennt den huber. er sagt, dass man sich seinen respekt verdienen muss. soll ihm schöne grüße ausrichten. in einem anderen fetzen kommt vor wie ich gerade über bierschiss parliere. wenn ich weiterschreib kommt viell noch das falsche raus. bin ich eigentlich noch betrunken?

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