festung des morphogenetischen balos. der junge kiriakos übernimmt mit düsseldorfer custumerservice, wie er in der bar stolz sagt den köstlichen zyprioten weiter hinten. sein vater ist alkoholiker. einzige gute lektüre “das grüne gesicht” von m. nur wer das licht bewegen lernt kann den schatten gebieten, wer auf taten setzt ist nur ein schatten der vergeblich gegen schatten kämpft. im wasser gegangen. visionen des wahnsinnigen mitteleuropäers mit gabbaschiffchen die küste entlanggondeln, satelliteninternet mit rauschebart, zengarten und hochstand mitten im ort. wir haben gelacht. mit georgos private dancesession nach barschluss. schöne königin der nacht meint mit gebrochenem englisch, dass sie keine eltern mehr habe. wir dancen. sie bekommt davon kopfschmerzen. lemondaiquiri und aleister crowley am strand. die stürme wehen stetig vom xerxes hinunter und peitschen den sand gegen pinkende touristenleiber. der ipod wird sandig. die kleine am strand macht mich fertig. ich komme mir schlecht vor und fühle mich dabei eigenartig ident. stalking, baustelle, ein kick für den tag eben. die haslingers stoßen großbürgerlich auf den jahrestag an. ich darf mittrinken. auch foto muss sein.

die ars erinnert manchmal an wurstelprater (julian) im lentos untergeschoß geht es halbwegs. militärtechnologie in heisser schokolade. und das bier gibts bei der gala gratis, auch das essen. ich fresse aber mein restliches schnitzel vom leopoldiwirten. alles während der stolze vize-bürgermeister sich verspricht und meint “… deswegen ist linz die interessanteste stadt österreichs!” der saal lacht. hochkulturbuzzwords sind auf den bieren in arial nachzulesen. peter pflügt wie dr. gonzo durch die massen, zündet eine “ich will meinen namen nicht nennen, mein bruder ist in der politik”-aktion nach der anderen. wir reden über das dritte reich. alles rennt aalglatt. es saugt weiter. eigentlich wollte ich mich in wien verbunkern. gris couch spendet trost mit ihrem überzug aus blauem schnürlsamt. als ich ihn in der stadtwerkstadt endlich so richtig sehe mache ich mir keine sorgen mehr. ich zucke wenn er auftaucht. zeitfenster von 5 stunden nicht sonderlich unzufrieden. sie legen sich hin.

wieder auf samos. magische praxis und cocktails. es tobt die alchemie. innere gesetzte ohne äußere auslöser. lebe durch verzweiflung, versöhnung, tränenindenaugenglück und wieder von vorne. alles ohne äußerlichen widerpart. den brauche ich längst nicht mehr. brauche dringend diese technologie. brauche es, wie der typ im grünen gesicht der glücklich mit dem evageist ist. die realität am arsch lecken mit der tech der seele. verdrehen-welt verdrehen. mal das eine mal das andere. wer das licht bewegt, kann den schatten gebieten… vergesse aber die tasche am flughafen beim röntgen. röntgen ist aber im engeren sinn kein licht, oder? ohne mein zutun holen sie die eltern am wiener flughafen wieder ab. wie ist das passiert? keiner hat auch ins haus eingebrochen. zu lange war offen. ich habe den haken aus der türe gerissen. bilder kommen von der “blauen auster” neben der stadtwerkstadt. techno und bier in plastikkrügen. bei der ars elektronika gala sind die flaschen aus alu. mir kommt gerade der zizek mit seinem schokoladenabführmittel. gegenmittel schon immer inklusive. er, dass belästigung eine gescheiterte verführung ist. der junge k glaubt auch mit düsseldorfer jovialität wiener touristen zu beeindrucken. er schlägt daneben. er kann es nicht wissen solange ich es ihm nicht sage. ich sage es ihm nicht.

Comments are closed.