sitze in voller montur im hauseingang der nussdorfer wg. es regnet und komme mir vor wie ein it- penner der sich statt an einer brennenden tonne, an seinem info-zugang wärmt. war mit daniel und jo im wuk. aber er hatte heute überhaupt nicht dienst. führten männergespräche, wie man so sagt. us fucking faries! auf der seele löst sich ein pflaster. hoffentlich kommt der benji nicht heim. sieht mich in seinem hauseingang bloggen. zitternd und ohne bleibe. der typ mit dem räucheraal rückgrad. aber wie der luc meint: ablehnung ist auch eine form der anerkennung. also schluss. soll er nur kommen. fahr viell zur caro. eine geschichte, zu der sie mich nicht eingeladen hat. gottseidank habe ich keine hintergedanken. jo hat sich auf pump ein samuraischwert gekauft. ein ganz ein tolles. werde schluss machen. meine finger sind kalt

Tuesday, September 30, 2008

wenn man auf der monochrom seite auf das wort “wien” klickt, kommt die nachricht “not found”. das wetter ist mild. im fernsehen spielen sie gerade dexter und ich habe einfach keinen bock in die falle zu gehen. richtig: das riesenredbull das ich mir bei der tanke gecheckt hab. heisser call center job wartet auf mich und viell sollt ich mich sogar freuen leute am telefon belästigen zu dürfen. am besten schreibt sichs eigentlich, wenn überhaupt rein gar nichts passiert. da muss man nicht überlegen in welche worte man das fasst. weil es ja eben nix besonderes ist. die pflanze zum beispiel, die ich mir beim einzug um 9,90 beim bauhaus gekauft hab… sie hat nicht überlebt. hab gegossen und gegossen und gegossen, aber sie machte einfach schlapp. immer. auch keine hochtrabenden gedanken bevölkern das hirn. ausser der, endlich mal ernsthaft wahsinnig zu werden. fürchte das kann man aber nicht beschließen. hab mir gedacht, so ein irrsinn wie der comedian bei watchmen wäre ganz genehm. es wird sowieso zuviel geglaubt, man hätte kontrolle über sich. oder über alles andere. kontrolle ist wohl die operativste fiktion der man nachhängen kann. jeder will sie keiner hat sie. dazu brauchen wir technologie. damit sie uns das meldungsfenster “yep! you are in control” vor die nasen schnaltzen kann. wien wurde nicht gefunden. da sollt ich doch eigentlich die nackte panik aufreissen. glaube bin heute schon zu müde. zu müde auch um über den baader-meinhof komplex zu schimpfen. wo ich doch gelernt habe, dass bei der raf total viel geraucht und unmengen an handfeuerwaffen cool wie james dean geladen wurden. gevögelt wurde nur einmal. war ich enttäuscht! das hab ich mir schon geiler bei den linken terroristen vorgestellt. 3:07. nehme noch eine zigarette in den mund. dann stück tunfischpizza. hat 1,80 gekostet, aber den tabasco durfte ich mir nicht selber drauftun. nicht mal beim futter bin ich herr. leo hat sich unlängst eine ungarin im web 2.0 aufgerissen und fährt sie auch bald besuchen. die menschen kommentieren die nationalratswahlen in ihren skype mood-messages. schwester und julia sind rumgerannt wie klageweiber. ich protestiere lieber bei mir zuhause. als idiot. aber hat nicht der flusser gemeint, dass es im informationszeitalter keine idioten mehr gäbe? weil die information/öffentlichkeit einem durchs wohnzimmer bläst? die gummischlange hängt nach wie vor vom luster und ich werde sie vermissen

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armer leberkäs

auf nen kaffee ins auge. baader komplex angucken. gestern schnitzel, heute schnitzel. gris hirscht umher, denn alle filme beginnen zur selben zeit. hab mal von martina gehört, dass konrad becker bei “das boot” der mitspielt. ja u.a der typ mit den pornos am kulturserver. gestern auf kabel 1 oder so hab ich es gesehen. es stimmt tatsächlich. das mit dem mitspielen. wählen war ich auch. mit der ganzen familie, danach gabs essen (kartoffelsalat, vogerlsalat u rotwein). wie ein ritual das die illusion von mitentscheidung strukturiert. ein event. wie im bus sitzen und aufeinmal fängt es aus allen rohren zu schütten an und die leute beginnen belustigt miteinander zu sprechen, was das nicht für ein sauwetter aufeinmal sei. sich ereifern wie bei einem fußballmatch. mit chips und freunden vor der röhre, wer bei starmania ausscheidet oder sich am dominoday die birne zukiffen. die vögel singen es von den bäumen. wolfram siebeck wird geschlachtet!

sie war so rebellisch. hat gemopst wie ein rabe. ist mit blauen flecken und zerissenen hosen in die schule gekommen. jetzt arbeitet sie in der finanzaufsicht. schöner denn je hat sie einen funken verzweiflung im lachen. sie ist glücklich oder scheint zumindest so. hat das alles für sich entschieden. oder damit SIE für andere entscheidet. ist in ihrem unglück irgendwie doch noch zufrieden geworden. wie ich. L vertraut sich nicht und mir auch nicht. wer weiss wem überhaupt noch. sie will mich behalten. ich soll sie nicht alleine warten lassen. ich soll ein taxi nach hause nehmen. ich kann doch ruhig auf der couch pennen. die entscheidung fällt vor dem lift. mit dem nachtbus nachhause fahren soll ich. früher sagen sollen, dass ich übernachten will. will ich doch überhaupt nicht. aber hätte es mir wirklich nichts ausgemacht auf der couch zu pennen? only because you are not paranoid, doesn´t mean they are not after you.

der große schwede mit den dunklen haaren und der metalband mag “hospital der geister”. ist er eigentlich sehr selbstbewusst oder ein selbstgefälliger scheisser? beim ausgang brät er L an. seiner freundin p gefällt das überhaupt nicht. mir auch nicht. es sollte mir egal sein, aber ist es irgendwie dann doch nicht. einfach nicht drinnen. find ich. selbstwert beneiden oder wixer sanktionieren? das bier fließt. kann mich nur mehr an fetzten erinnern. oh wow! diese sandwiches waren ein hammer. in kleine häppchen geschnitten. ei, tunfisch, schinkenkäse und in der mitte chips. john megill soll auch irgendwo da hinten gesessen haben. er wohnt drüber, heisst es. nach etwa 2 uhr zerschmilzt die runde. der harte kern bleibt und p ist mittlerweille sehr trinkfest. sie hat mir sehr schöne dinge gesagt gestern. ich glaub sie weiss gar nicht wie hübsch sie in wahrheit ist.

kein kaffe im haus. halbe stunde heiss geduscht. da war ne fette spinne in der wanne. die wär fast weggeschwommen. ich denke zurück. wenn man das so nennen kann. j abreitet bei loreal und sie erzählt, dass der konzern so lieb zu künstlern ist und einen studenten im monat am gang ausstellen lässt und GARANTIERT ein werk um ca. 500 euro vom boss gekauft wird. sie wissen schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen bildern. r kennt den huber. er sagt, dass man sich seinen respekt verdienen muss. soll ihm schöne grüße ausrichten. in einem anderen fetzen kommt vor wie ich gerade über bierschiss parliere. wenn ich weiterschreib kommt viell noch das falsche raus. bin ich eigentlich noch betrunken?

Fahr gleich zum Klassentreffen. Gestern Höllenritt von Simmering, dort wo auch der Techno unter der Brücke war. Kälte, Regen, ein halber Tank durch die Rush Hour. Keine Orientierung. Abends hole ich mir ein Kebap und kaum verlasse ich das Haus, beginnt es wieder zu regnen. Ich komme zurück und es hört wieder auf. Die Lederjacke war vollgesogen und hatte sicher 2 Kilo mehr als sonst. Habe mich ins Thermoshirt geschmissen, was ich sonst nur zum Langlaufen tu. Es ist kühl aber erträglich im Haus. Hätte nicht gedacht so schnell zu einem warmen billigen Zimmer zu kommen. Daniel ab für 6 Monate nach Indien, ich bekomme das Zimmer, kann in den nächsten Tagen auch einziehen. Als ich zu Besuch komme ist Durba verkühlt so wie 4-5 andere Leute auch mit denen ich telefoniert hab. Mache mir einen Kaffee mit viel Rohrzucker und ohne Filter. Warten bis sich alles setzt. So wie überhaupt. Die Gummischlange hängt vom Luster. Werde sie vermissen. Heisser Apfeltee vom Hofer und ein Haufen Dinge zu erledigen. Einspruch erheben gegen diese Abschlepperei z.B. Oder im Sekretariat vorbeischauen. Das krieg ich morgen alles hin, ich weiss das einfach. Innen ist alles unberechenbar, unsteuerbar, unkontrollierbar. Das ist gar nicht so schlecht. Kein Rumtasten. Einfach im dunklen Wald losrennen. Nicht wegen der Bäume oder dem sicheren Pfad sondern wegen dem Rennen selbst

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dreamy

Ich bitte an dieser Stelle einen Altweiberherbst zu visualisieren. Einen wunderschönen Nachmittag. So schön, dass genau genommen schon kitschig. Da kommen vor: Lauwarme Brisen, spielende Kinder, alte Damen inklusive Kläffern, alles drum und dran. Nun zum Pathos: Dem nahenden, sich am Horizont schon bernsteinfarben abzeichnenden Abend, pfeifen die Vögel ein relativ sanftes Willkommen. Auch der Hausmeister pfeift. Allerdings energisch und seiner Frau. Am Balkon, in einem Klappstuhl sitzend versuche ich mit aller Kraft ein Gulasch zu verdauen. Lieb gemeint war mir die ungarische Spezialität von meiner Tante vorgesetzt worden. Als höflicher Neffe natürlich in mich hineingeschaufelt.

Zufrieden rekle ich mich auf dem Diwan. Im doppelten Sinn wurde es am Balkon zu windig. Das Wohnzimmer meiner Tante. Wie der Bauer sagt… schrecklich. Ende nie geschmacklose Jugendstilmöbel. Die grauenhaften, goldberandeten Porzellanfigürchen, Pferderln, Katzerln, Kinderln. Schmatze verschlafen. Versuche mich auf mein Verdauen zu konzentrieren.

Es ist mir, als wispere die Brise draußen am Balkon ein Liedchen. Zart. Kaum hörbar. Ich versuche der Faulheit noch eins draufzusetzen und schnalle den Gürtel weiter. Eine Minute vergeht. Das Gesumsel ist aber immer noch da. Es wird sogar lauter. Ich sollte aufhören so derb zu fressen. Plötzlich scheint das Gehörte nicht mehr von draußen zu kommen, vielmehr grölt es laut hinter dem Diwan. Kalter Schweiß aus meinen Poren. Es ist die greise und zittrige Stimme eines Mannes. Wer zum Teufel ist das, der da senil nach Worten ringt um sie danach durch den Raum zu klatschen. Mit Angst geweiteten Augen sehe ich die Gestalt hinter dem Diwan hervorkriechen. Fett und verwirrt scheint sie etwas zu suchen. WWWo…. sinnnnd denn jetz diiie SSchwammmerlnnn! raunt die Gestalt in den muffigen Teppich. Es durchzuckt mein Hirn wie Parkinson. Ich sehe sein Gesicht in der Abendsonne. Es ist der aus Funk und Fernsehen bekannte Schauspieler Otto Schenk. Was zur Hölle macht Otto Schenk da am Boden? richtig: Schwammerlsuchen.

Ich sagte mir einfach, dass es überhaupt nicht schwer sein kann mit einem harmlosen Gesellen wie Otto Schenk fertig zu werden. Man sagt ihm etwa: He…, die Schwammerln sind da drüben! Den lieben Otto in geheime Pfifferlingpläze einweihen. Doch als hätten sie nur auf ihr Stichwort gewartet, springen Muliar und Elfriede Ott aus dem Schrank. Leiber mit Spinnweben und Aphorismen behangen. Ächzen hölzern eine bekannte Nestroypassage. Nach jedem Satz sehen sie mit geweiteten Augen zu mir herüber um auf eine Pointe hinzuweisen….. es ist schrecklich!

Fritz Muliar lüftet nun immer und immer wieder seinen Hut. Auf und ab und auf und ab … flapp, flapp, flapp, wie diese Blechspielzeuge zum Aufziehen. Eine Wolke aus Lurch verhüllt die befremdliche Szene. Aus der Wolke hört man deutlich einen Otto Schenk nach Pilzen greinen, Fritz Muliar den Hut lüften (flapp) und Elfi Ott einen Schwank zitieren. Schaue auf die Uhr. Laut Programm noch eine halbe Stunde. Einige Minuten vergehen. Ich liege nach wie vor da, bin merkwürdig gelassen. Fast mit Gleichmut die Siluetten der Lurchwolke registrierend.

Als sich die Wolke nach geraumer Zeit legt, muss ich feststellen, dass sich ihre Zahl nicht verringert sondern verdoppelt hat. Auf einmal kiefelt da noch Helmut Lohner am Jugendstiltischbein. Ossi Kollmann besäuft sich mit spontan gefundenem Marillenbrand und eine die ich nicht kenne, versucht einen Porzellanbello zum Scheißi machen zu bewegen. Mich verwundert nicht, als der alkoholisierte Kollmann den armen Helmut Lohner zu kitzeln, ja zu penetrieren beginnt. Muliar versucht den vergessenen Text mit einer dramaturgischen Pause zu überspielen. Sie scheint den Bello zum Beischlaf zu drängen.

Spät aber doch entlockt mir die Szene ein Gefühl. Mir entkommt ein Kichern. Das Kichern (ich bin völlig hilflos) entbrennt zum schallenden Lachen. Die Lieblinge halten inne und schauen auf.. Wie wahnsinnig. Nach Luft japsend, wälze ich mich auf dem Diwan. Zwerchfell zum Klumpen verkrampft. Die österreichischen Originale nicht länger vom Inventar abzuheben. Mit Raunen wanken sie auf mich zu. Asche auf Haupt, Spaß zu Staub. Ein Schrei entfährt meiner wunden Brust. Er zerfetzt den Raum in tausend Splitter. Sie pulverisieren sich. Rasen in einem gigantischen Tornado zum Fenster. Rauf in den roten Abendhimmel. Auf dem Diwan. Mageninhalt revoltiert. Wach

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vom tisch aufstehen und raus in die kälte. auf heiles familienessen kann ich so nicht machen. ich komme zurück. sie weint und wäscht geschirr. würge köstliche gefüllte zucchini runter. in meinem zustand schmecken sie wie pappe. die kürbiscremesuppe schmeckte noch gut. das war bevor die hölle aufbracht. suche job und wohnung am ende der skala. tausche psychische nähe gegen lohnarbeit. den rest meines spätkapitalistischen lebens im strampelanzug verbringen wollte ich doch verdammt noch mal. was ist bloß aus meinen träumen geworden. ich komme an einem unfall vorbei. auf meinem weg zurück. die junge frau trägt rastazöpfe. telefoniert und in ihrer stimme hallt der finanzielle untergang. das auto ist komplett verzogen. nicht mal ihres wie das zittern erzählt. lehrlinge mit lernschwächen brauchen nachhilfe und pensionisten wollen unterhalten werden. fragen müssen am telefon beantwortet, kunstwerke bewacht und ein haufen xys an den mann geschaufelt werden. ich! mag! moneten! mit dem iphone kann man bestimmt gut verdienen. fragt sich nur wie. leuten am ende der welt die avatare aufblasen oder start ups mit content per rss supporten, buzz buzz buzz buzz. wie es aussieht wirds dann doch der street cleaning agent

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3 tage deutsche bahn

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volkskörper so marxismus

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    präsidentschaft als eine frage der haltung

nach der hautgrenze ist eine erfindung des selbst nicht zu ende. es gibt weder individuum noch unteilbaren kern der persönlichkeit. wenn ein selbst, und wenn es im kollaps der linearität alles sein muss, dann muss das eben auch gehen. letztendlich wohl eine frage der übung. wenn die kopie interessanter als das original wird, gewinnt nur eine stärkeskala an identifikation das spiel. die gefahr liegt in der verwechslung der gefäße. virtuelle realitäten der macht, kunst, staat und kapital als ein über nacht erwachsenes kind nachgebrabbelt. nichtidentifikation (information) man selbst mit allem und andere wieder mit dir. so wird er letzten endes verschwinden

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    guggenheim spielen

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A square metre quadrat made of PVC pipe.

(siehe )

alarm dance by daniel eatock

failed suicide by fernando sanchez

↓ ↑ by oliver laric

blowjob by wojciech kosma

super8 1978-2008 by karin hammer

vater um wohnung bekniet. er überlegt es sich. wahrscheinlich braucht er seinen rückzug. beim internet hab ich ihm nicht helfen können, modem ev kaputt. leo ist grad ab nach linz. fühl mich nach schlaf hab aber keine lust. kino ist da immer eine option. der dark knight war recht ok. alle archetypen der ethik tanzen auf, alle mikromächte werden durchgespielt. am schluss gehudelt. hätten 20 schnittfassungen auslassen sollen. auch die singularität kommt vor. irgendwie. nach meiner definition. batman ist mit seiner brille, seiner handyresonanz an allen orten zugleich.

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festung des morphogenetischen balos. der junge kiriakos übernimmt mit düsseldorfer custumerservice, wie er in der bar stolz sagt den köstlichen zyprioten weiter hinten. sein vater ist alkoholiker. einzige gute lektüre “das grüne gesicht” von m. nur wer das licht bewegen lernt kann den schatten gebieten, wer auf taten setzt ist nur ein schatten der vergeblich gegen schatten kämpft. im wasser gegangen. visionen des wahnsinnigen mitteleuropäers mit gabbaschiffchen die küste entlanggondeln, satelliteninternet mit rauschebart, zengarten und hochstand mitten im ort. wir haben gelacht. mit georgos private dancesession nach barschluss. schöne königin der nacht meint mit gebrochenem englisch, dass sie keine eltern mehr habe. wir dancen. sie bekommt davon kopfschmerzen. lemondaiquiri und aleister crowley am strand. die stürme wehen stetig vom xerxes hinunter und peitschen den sand gegen pinkende touristenleiber. der ipod wird sandig. die kleine am strand macht mich fertig. ich komme mir schlecht vor und fühle mich dabei eigenartig ident. stalking, baustelle, ein kick für den tag eben. die haslingers stoßen großbürgerlich auf den jahrestag an. ich darf mittrinken. auch foto muss sein.

die ars erinnert manchmal an wurstelprater (julian) im lentos untergeschoß geht es halbwegs. militärtechnologie in heisser schokolade. und das bier gibts bei der gala gratis, auch das essen. ich fresse aber mein restliches schnitzel vom leopoldiwirten. alles während der stolze vize-bürgermeister sich verspricht und meint “… deswegen ist linz die interessanteste stadt österreichs!” der saal lacht. hochkulturbuzzwords sind auf den bieren in arial nachzulesen. peter pflügt wie dr. gonzo durch die massen, zündet eine “ich will meinen namen nicht nennen, mein bruder ist in der politik”-aktion nach der anderen. wir reden über das dritte reich. alles rennt aalglatt. es saugt weiter. eigentlich wollte ich mich in wien verbunkern. gris couch spendet trost mit ihrem überzug aus blauem schnürlsamt. als ich ihn in der stadtwerkstadt endlich so richtig sehe mache ich mir keine sorgen mehr. ich zucke wenn er auftaucht. zeitfenster von 5 stunden nicht sonderlich unzufrieden. sie legen sich hin.

wieder auf samos. magische praxis und cocktails. es tobt die alchemie. innere gesetzte ohne äußere auslöser. lebe durch verzweiflung, versöhnung, tränenindenaugenglück und wieder von vorne. alles ohne äußerlichen widerpart. den brauche ich längst nicht mehr. brauche dringend diese technologie. brauche es, wie der typ im grünen gesicht der glücklich mit dem evageist ist. die realität am arsch lecken mit der tech der seele. verdrehen-welt verdrehen. mal das eine mal das andere. wer das licht bewegt, kann den schatten gebieten… vergesse aber die tasche am flughafen beim röntgen. röntgen ist aber im engeren sinn kein licht, oder? ohne mein zutun holen sie die eltern am wiener flughafen wieder ab. wie ist das passiert? keiner hat auch ins haus eingebrochen. zu lange war offen. ich habe den haken aus der türe gerissen. bilder kommen von der “blauen auster” neben der stadtwerkstadt. techno und bier in plastikkrügen. bei der ars elektronika gala sind die flaschen aus alu. mir kommt gerade der zizek mit seinem schokoladenabführmittel. gegenmittel schon immer inklusive. er, dass belästigung eine gescheiterte verführung ist. der junge k glaubt auch mit düsseldorfer jovialität wiener touristen zu beeindrucken. er schlägt daneben. er kann es nicht wissen solange ich es ihm nicht sage. ich sage es ihm nicht.

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engel, photoshop im raum

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