mir kommt vor es reisst immer mehr die meinung ein, dass prinzipiell alles (aus) information sei. beim monochrom quartier sinniert doch dieser typ über kunst rein als sprachliches, kommunikatives ding. quantenforscher auch so “information is a superweird substance that underlies everything in the universe”usw. mir kommt auch vor, das ist wie jedes scheiss narkose-paradigma, ob du jetzt mit dem nackten finger auf eine regenrinne, ein büschel gras zeigst oder große ideen nimmst und blökend wie hirsche in der brunft verkündest ja-das-ist-doch-im-grunde-alles. von mir aus dann gott, instinkt, schatten an einer wand, das große taschentuch, ein ausgedehnter klassenkampf oder eben heute die heiss beliebte information. das macht dann alles was man davon braucht und lässt uns im endeffekt alle blöd im regen stehen. the next substanzopium in a row. und die agendadigitalisten klopfen sich für diese cleveren ansichten auf die schultern und schwafeln die seele zur software herab. hat nicht bateson derartiges explainatory principle genannt? nicht nur dass so ein topfen immer autologisch ist, auch die beschreibung wird mit der welt selbst verwechselt. eat dollar bills and expect a nutritious diet, my dear friends

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