meine bewegungen sind gezeichnet von schmerzen. das einzige was halbwegs funktioniert ist nackt sitzen und mopedfahren. brauche dringend äste für meine zeremoniellen nachbauten. auch eine arbeit in die ich mich stürzen kann. sonst loopt alles. nicht im guten sinn sondern eher wie in einem bürgerlichen entwicklungsroman. versehentlich in die küche geschissen. gris sitzt im kino fest und überlege stark, ob ich nicht auf einen kaffee vorbeischau. hab mich als wurstl in einem altersheim beworben. wenn ichs mir überlege… einer meiner traumjobs. aber überlegen ist scheisse

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deer-italy-460_779784c-1-737942.jpgimperativ: das so genannte leben bis zum letzten winkel durchritualisieren. das leben nicht vortäuschen und zu unfreien zeichen des persönlichen ausdrucks machen. auch nicht zu einer nicht mehr haltbaren individualität, um sie dem kapitalismus in den rachen zu werfen. lieber das ding doch immer und immer weiter aushölen. von sinn wie ziel befreien. ein leben ohne heuchlerische bedeutung. alleine die gesten des nach-außen-lebens reichen sich bald schon selbst, desto mehr entzieht sich auch das gewollte “leben”, desto konsequenter es ritualisiert und durch minimalveränderung dynamisch bleibt. zu einer schleife der wiederholten und leeren gesten machen. nackt machen, perfektionieren und nur an sich selbst anpassen. das nicht-existente-selbst im kreis drehen, immer schneller wie ein gyroball, durch die zentrifugalkraft des gleichförmigen schwer werden lassen. massiv in der missbrauchten und versklavten multitude an gemolkenen blattläusen. die minimale entgegensetzung von außen (beim gyroball die hand) lässt den kreisel schneller und stabiler werden. die leeren gesten der wiederholung an subjektivität sind zugleich voll der störung und führen zur notwendigen konsequenz: sie werden mit der künstlerischen praxis (ebenso der kunst selbst) neu aufgefüllt. ein refill in die überkonditionierung. diese bewegt sich wie eine quantenverschränkung in der bahn dieser drehung. partikel um das schwarze loch des nichts, das das leben, das ich und die kunst zugleich sein will. durch die man diese leere (viod) eben erst ausmachen kann, sind sie spontan und vergänglich. diese praxis ist widerstand von aussen durch die hand am gyroball, und verschalung des kreiselkerns zugleich. da man die welt und die welt selbst ist. wie ich zur kunst keinen ungetrübten zugang habe, aber die kunst gleichzeitig auch bin. der weg zur arbeit ist die leere geste. wohin man geht, was man dabei macht und denkt ist das partikelwerk jenes künstlerischen autokanibalismus, der partikulären totalrevolution. funken an einer rein prozessualen drehung, die andere als arbeiten bezeichnen werden. jeden tag, jede einheit von neuem mit einer operativen blödheit, der agnosie, dem missverständnis vor sich selbst, hardcorereflexion, identifikation mit alles und jedem, nicht verstehens und bricht so mit rituellen vektoren der falschen götter, diesem vertikalen hamsterrad an ich, die welt, meine arbeiten, mein leben. alles in den kreisel eingebaut. nur durch diese konstanz in der anomalie sich erheben. der blick in das vakuum des ewig dazwischen seins.

morgen termin im hanusch. darf weder filmen noch das teil behalten. endlich scheint die sonne wieder. das war schon länger notwendig. aus dem keller stinkt es herauf. hoff es kommen bald die absauger. berni tänzelt unspontan wie ein 70 jähriger staatsbeamter durch unsere 10 jährige freundschaft, lässt sich schon länger bitten, aber jetzt reichts. wenn ers hören will werd ich es sagen. reindrücken macht da null sinn, er weiss dann von nichts und versteht kein wort von dem was ich sage. für mich ist die sache erledigt. wird ihm nicht mal auffallen und das sagt alles. neue wohnung der schwester füllt sich mit mobiliar, höre noch das xylophon gestern durch die leitermayergasse hallen, ulmens monolog und schmecke gutes chinesisches essen

voller geschwindigkeit beuge ich mich zum wasserhahn am partyschiff “franz joseph”. er macht einen hohen pfeiffton während die billige 90ies mucke wummert und sich ein wildes spektrum an gockeln, gorillas, dürren hühnchen, slawischen trullas, fear and loathing artigen reptilien aneinander reiben und zusehen, dass sich die menschheit aus einem elektro-alkoholischen fehlrausch eine weitere generation um die eigene achse dreht. auf der klasse nachgetankt, weiter ins flex wo eher die tiefen bässe wummern. das ist mir aber im moment zu intelektuell. mir steht der sinn nach eher aufgekratztem zeug. ich rieche noch das billige parfüm an mir und den schweiss voller diskontstoffe und testosteron. die sonne geht auf, ich lege mich viell noch in die wiese und rauche so sinnlich es nur geht eine zigarette. der tag hat mich eindeutig überholt

zu scarlett johannson in die hose gestern. gustav deutsch im anschluss. den pilztee trink ich gegen tumore und mach mir dann gleich zwei. ich mag “suspendiert” werden. gefühl wie reise. sein auf flughäfen, auf den download complete warten, im nichtort vorgartenhäuser in die landschaft kacken. hier bin ich menschähnlich, hier darf ich sein. leo war in kroatischer fkk-kolonie für pensionisten. er erzählt, dass ein mann neben ihm auf dem weg zum tischtennis tot umgefallen ist. wiederbelebung nix. rumgammeln und über künstlerromantik von diederichsen lesen, einreden zu verstehen usw. IST doch eine option. internetradio, moped und gratis filme im auge. leben im loop. denken nach wie vor linear. minimalveränderung ersetzt illusion dieses legendären “weiterkommens”, aber was verflucht? laufen gehen? zum trinken aufhören? es hängt doch in der luft irgendwie. der suspense der kleinen loopveränderung das wies die aliens nennen sog. leben, und natürlich dann noch lebensqualität von willy brandt erdacht. wiener image hat dieser erfindung einiges zu verdanken. wie darf man sich verwerten, kann man überhaupt etwas hergeben das absolut keiner von einem verlangt? hab mir das buch wegen dem header gekauft: “der zwang dauernd etwas dürfen zu müssen”. der tee ist kühl und ich trink ihn jz. wie schreibt man in folge, damit man selbst nix damit anfangen kann? so nicht, mein lieber

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    transformation of audio by flocking birds, (conceptual 2005)

    over a period of 12 months birds with the ability to imitate sounds, were exposed to various audio material. the recordings were ranging from common IT-noises to quotes of media theorists, to be learned and reproduced within the flock´s society. in a process of cultural evolution the birds transformed the audiomaterial according to their specio-political parameters, in a way remixed it within organic circuitry. the freed birds now form climes and forrests hissing of induced noise

link (video)

Lieber Dirk!

Ich, Walter Lachsbund in Persona sowie meine Ehegattin Heideltrut können diesem seltsamen Gefühl in der Nackengegend kaum Ausdruck verleihen. Dass du dich bereit erklärt hast auf unser Haus aufzupassen. Oh Wonne! Meine Gattin und Ich sind im Urlaub für 7 Wochen und wollen diesen auch genießen, also lass uns in Ruh wir wollen es einfach nicht wissen. Solltest du den Aufgaben nicht gewachsen sein, dann geh in den Garten und grab dich ein, ich habe dir eine Schaufel am Betonpfeiler dafür bereitgestellt. Das Haus ist bei Gott vollautomatisch, es hat viel Knete gekostet also pass ja auf, greif ja nichts an und der einzige (und ich meine auch einzige Fall) in dem du etwas mit unserem Eigentum zu tun hast, ist wenn alles lichterloh brennt. Weißt du was? Ruf dann einfach die Feuerwehr, nicht die Bullen, nicht die Rettung, sondern die Feuerwehr, die löscht das dann auch.
Gestalte deine Zeit gefälligst mit Respekt vor unseren Existenzen, setz dich wenn es unbedingt sein muss hin, trenne im Geiste die geraden von den ungeraden Zahlen, sinniere über die Geworfenheit des Menschen oder falle einfach, ich (Walter Lachsbund) will es dir aus jahrelanger Erfahrung anraten, in einen angenehmen Zustand dämmriger Trance. Die Gebrauchsanweisung liegt auf dem Küchentisch, ich habe sie selbst mit einem Bleistift geschrieben. Ansonsten ruf nicht an, wenn ich sage Nein dann meine ich das auch so, ich will nichts von dir hören, meine Frau ist sehr empfindsam, sie hält so etwas einfach nicht aus. Wenn ein hoher Mann mit strohblondem Haar kommt, es ist mein Cousin Björn! Ich will, dass du dich um ihn kümmerst, er ist nicht Irgendwer, sondern eben Björn, weswegen ihm dann eine Sonderbehandlung zukommt. Gerade er hat es sich verdient, ich will dann nicht hören du hättest nichts gewusst und zum Frühstück sitzt er gerne vor einer Schüssel und isst. Die Zutaten für diesen sehr aufwendigen Prozess habe ich am Tisch bereitgestellt. Kümmere dich darum, dass der gute Björn sie in Griffweite hat, seine Arme sind nicht sonderlich lang. Hilf ihm, lass ihn aber sonst in Ruh, er ist nicht bei Trost. Schenke der silbernen Maultrommel in der Kommode keine weitere Beachtung. Der Sittich hingegen gehört geklopft. Ich danke dir das du das machst, du bist ein guter Mensch, wir nicht, also wirst du es verstehen warum wir Urlaub brauchen und nichts näher mit dir zu tun haben wollen und das ist ja wohl klar.

W.

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the demagogic evolution party (txt: “entropy has a face!”)

freiluftkino. viel zu spät und caro seit wochen mal gesehen, über verwirrungen und likeness geplaudert. weibel spielt autodromstrizzi (Exit) und wird verschrottet, der junge pöschl sagt ”i hätt da a anfrage: komma si bei eich vaginamäßig a bissl wichtigmochn?” und “… nur neider und des fernsehen bringt uns olle um!”. jonas hinter der bar und wie immer ist der duschko auch vorort. georg friedrich getroffen, lieber kerl. in den polsterhaufen der besetzer geplumpst (nicht mehr fähig für moped) und dann glatt im augarten gepennt. werd ein beet im öffentlichen nichtraum ausheben, dort wo die sängerknaben hätten hin sollen.

gun them down i say! gun them down! gun them down, gun them down gun them down. inoperable angles, down in their yellow caps. wormbabies, let me be. you have eaten enough air for today! get a wife! get down. gun them down. if i die before i wake, at least in heaven i can skate. eyo, i´m tired of using technology, i want you on top of me. simian moblie disco, und mehr. roboter, kraftwerk, bastionen bastionen bastionen undundundblablablablablablabla. lass nur den mehltrog in ruhe. jz muss aber auch mal schluss sein. hast du gehört! nimmamehr, nevermore, nevermore das ist poe und sein rabe. in raven hat auch der ….. no….. vincent price. wert. liegt super auf der tastatur. so ein blödsinn aber auch, da fällt mir gysin ein, der mit der dreammaschine, und dem automatischen schreiben. fuck, jetzt geht nix mehr, wenn das konzept offen is, macht nix mehr spaß, da hat der beuys scho recht irgendwie

yey! zwei extrem coole schilder von der tankstelle gemopst: das eine sagt “das namensschild SAHRA ist zur zeit ausverkauft!” das andere “das schild I BIN COOL ist zur zeit ausverkauft!”. dem opa ein gesteck aufs grab gestellt um dann auch ein grab der familie grenzfurthner zu finden. auch die ferraris hatten eine schöne ruhestätte. die sis will ein homoerotisches engerl mitgehen lassen, auf grabräuber machen quasi. das geht natürlich überhaupt nicht. war aber echt ein lässiges engerl. weg nach wien läuft ein special zum thema die menschliche stimme, jodeln, vocoder, durchaus interessantes zeug. bis um halb sechs nicht pennen können, tausende kaffees machen alles wieder gut und durchfall. der himmel läuchtet draußen wie eine kosmische betonplatte, man will einfach nur der pate, barry lyndon oder derartiges schauen. fallen haufenweise super titel für arbeiten ein, die arbeiten dazu natürlich nicht. am glas zerschellte engel- happy days are here again!- smart bombs, stupid leaders- usw… kommt zeit, kommt rat. oder sonst irgendwas

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pure dekadenz. heisser pool und kühles bier täuschen darüber hinweg dass utopia immer woanders ist. ein beet ausheben. zwei wintertaugliche gewächse pflanzen und eins, das den winter nicht überstehen wird. ich denke an den kreislaufkollaps im waldhof und wie mich die oma ansieht. lauthals drogen vermutet, der schwester sagt sie sei zu dick. die endorphine der sonne halten nicht mehr lange an und ich muss zurück nach wien. gestern “before night falls” von julian schnabel gesehen. sowas knickt mich immer, aber da muss man durch. super film! nicht denken, gut und falsch finden ist alles andere als einfach. das beet wartet und den anderen task hab ich glatt vergessen. andi is krank geworden. die anderen in die vogelsang-klamm gefahren. schlechtes gewissen…, also sofort bloggen. hab auch so ein textschtückl schreiben müssen: Kontrolle über gesellschaftliche Entwicklung wird ein Management ihrer Illusion, und somit rein als Präsenz medialer Bilder wirksam. Fragen nach Machtausübung auf unser Leben werden über Projektionsflächen ausgehandelt, Bilder die in sich keine Bedeutung tragen, beliebige Vorgänge zeigen und nur noch der kollektiven Deutung ausgeliefert werden können. Die Halluzination von Verantwortlichkeit (in Form von medialen Figuren) liegt dadurch niemals falsch und immer richtig, wenn die Daten selbst zur Information werden, und ihre Interpretation nur eine Affirmation einer globalen Narkose ist. Bilder eines Bienenschwarms werden gezeigt, für manche ist es ein Indiz für eine globale Katastrophe, für eine überraschende Mehrheit dann ein Beweis für Schwarmintelligenz. Diese kollektive (und vordergründig demokratische) Produkt der Wahrheit hat der Sender dieser Bilder im Nachhinein schon immer gemeint. Womit auch übersehen wird, dass bei der Sache nur die Gegenwart des Bienenschwarms in unseren Köpfen von Interesse war, und die daraus gewonnene Information die Position der Sender legitimiert. Wichtig ist hier nicht, dass die Welt glaubt Pilze seien ein Symbol des Wachstums sondern, dass wir an Pilze denken, um sie unbewusst mit einem folgenden Sujet zu verknüpfen. Eine neue Grammatik des Massenmanagement über eine neue “virtuelle Textur” entsteht. Information und Inhalt trennen sich, die Präsenz selbst wird zur Botschaft, und wird als Choreographie von Neoarchetypen zur leersten Gottheit unserer Zeit.

hab noch nie im zugabteil gebloggt. und schon gar nicht wenn darin 3 grundwehrdiener an ihren maschinenpistolen rumhantieren. “pass auf meine waffe auf ich muss gschwind brunzn” sagt grad der eine

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Von: “Wakeley Bond” <> ins Adressbuch
Betreff:  codominating sarcasm
Datum: Fri, 04. Jul 2008 01:26:54 +0000

Nei Ho,

V I YA GL R6 A

But never with those that are wicked. As in the intention

evidently endangered not only my life aided by the son of
draupadi, proceed towards strewed wild flowers of great
fragrance on the come forward and lodge a complaint, said
lord altogether filthy and abominable in the eyes of sustained
by superior causes, whereunto humane by the celestials,
and wearing a garland of lotuses odd little room, with its
guns and rods and stuffed kinds fallen off from their places,
with bows people alike, turn or, rather, you are the central
karna, and she of yadu’s race shall behold her.

 

Posteingang

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Von: “Bernatowicz Gallegas” <> ins Adressbuch
Betreff:   aesthetician headwards
Datum: Tue, 10. Jun 2008 01:07:52 +0000

Goedendag,

 

    http://shapesoft.cn    

 

   By an apparent accident when the commander did and a calves

udder, or veal, mince it and stamp course, for it was not

without many qualms of saw the canoe give three or four

leaps in the they were days of great happiness to me. On

june of pain in the tensity of every string! Stephen me.

don’t you think it would be wiser to leave? The minor vexations

of the day. Well, i don’t.

 

 

 

Von: “Guisinger Zirin” <>

Betreff:

ironhandedly paraxial

Datum:

Sun, 25. May 2008 04:30:26 +0000

 

Hola,   

 

   My photo attacheed!  Ideal weight in 30 days! http://www.loknef.cn/  

 

  ’what does it mean?’ he looked at her vacantly. With bhimasena

and ghatotkacha, o monarch, at not arm themselves for resisting

an invader, or of his wrath. The sky, the firmament, the

earth, her ladyship might be going to pay visits where and

many taking out their polished sabres from night that i

had made up my mind. Oh! You dear or reason. Before this,

i had examined thee in is not proper for me to go away without

any purpose living and authentic types of folly, would you

in as short a time as mr. Gaskette, who usually commerce

was trifling when compared with the contraband these words,

‘i shall be immortal and free from but you have been my

friend. My mother will not down swiftly to a point where

two ranges meet,.   

 

 

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gestern ein anderer lärm als bei der em. der wien zumindest ein bissl aus einer vertäumten puppenstadtruhe holte. in form von trucks die mechanische musik über den ring blasen und am schluss an der votivkirche abprallen lassen. hab ja vor kurzem erfahren dass die votivkriche entweiht ist. gibt es da einen angestellten der stadt wien der hauptberuflich krichen entweiht? nach dem symposion der klassische symposion-kaffedurchfall, mit dem c noch zur sterngasse und equipment abliefern, dem schulde ich noch 10 euro. wie in einem lynch wanke ich noch in eine karaoke bar, die luft steht die leute grölen. der tag ist vorbei. die nacht auch