“Sichtfett ist sowohl Größe als auch Medium aller bildgebenden Verfahren. Um etwas festzuhalten, das in der Vergangenheit stattgefunden hat, benötigt man Stichtfett nach der Formel (…) was etwa 2 Gramm Sichtfett pro Millimeter Brennweite entspricht. Das bedeutet, dass je nach Räumlichkeit der nachträglichen Aufzeichnung weniger Fett benötigt wird, da der kleinere Bildausschnitt auch eine detailreichere Aufzeichnung gestattet. Andersherum lässt sich nach der obrigen Formel die Qualität der Aufzeichnung nach der vorgefundenen Menge an Sichtfett errechnen. Zusammenfassend kann man sagen: Sichtfett wird als die Größe nie stattgefundener Aufzeichnungen beschrieben. Ein umgebrochener Baum mit SF ist so in einer neuen Qualität aufzeichenbar und ist daher auch nachweislich zuvor umgebrochen.Als Medium fungiert SF als hochkonzentrierte Emanation aus dem Virtuellen. Bisher kam die Sucht der Informationstechnologie Dinge festzuhalten aus der prinzipiellen Unmöglichkeit Virtuelles aufzuzeichnen. Durch Sichtfett werden auch diese Dinge darstell- und somit für alle Zeit speicherbar. Der mediale Charakter des SFs zeigt sich an der Möglichkeit Nichtreales durch die äußerliche Behandlung mit Sichtfett begreiflich zu machen und wie Tracer-Substanzen (Isotope) in der Medizin auch für die Bildgebung freizuschalten. SF ist der feststoffliche Mittler zwischen einer Nichtrealität von Gefühlen, Gedanken und Glaubenssystemen und der prinzipiellen Möglichkeit einer Aufzeichnung. Der metaphysische Inhalt des Sichtfetts wird vom Produzenten erzwungen und vom Betrachter nachträglich ergänzt.” (…)
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