“Sichtfett ist sowohl Größe als auch Medium aller bildgebenden Verfahren. Um etwas festzuhalten, das in der Vergangenheit stattgefunden hat, benötigt man Stichtfett nach der Formel (…) was etwa 2 Gramm Sichtfett pro Millimeter Brennweite entspricht. Das bedeutet, dass je nach Räumlichkeit der nachträglichen Aufzeichnung weniger Fett benötigt wird, da der kleinere Bildausschnitt auch eine detailreichere Aufzeichnung gestattet. Andersherum lässt sich nach der obrigen Formel die Qualität der Aufzeichnung nach der vorgefundenen Menge an Sichtfett errechnen. Zusammenfassend kann man sagen: Sichtfett wird als die Größe nie stattgefundener Aufzeichnungen beschrieben. Ein umgebrochener Baum mit SF ist so in einer neuen Qualität aufzeichenbar und ist daher auch nachweislich zuvor umgebrochen.Als Medium fungiert SF als hochkonzentrierte Emanation aus dem Virtuellen. Bisher kam die Sucht der Informationstechnologie Dinge festzuhalten aus der prinzipiellen Unmöglichkeit Virtuelles aufzuzeichnen. Durch Sichtfett werden auch diese Dinge darstell- und somit für alle Zeit speicherbar. Der mediale Charakter des SFs zeigt sich an der Möglichkeit Nichtreales durch die äußerliche Behandlung mit Sichtfett begreiflich zu machen und wie Tracer-Substanzen (Isotope) in der Medizin auch für die Bildgebung freizuschalten. SF ist der feststoffliche Mittler zwischen einer Nichtrealität von Gefühlen, Gedanken und Glaubenssystemen und der prinzipiellen Möglichkeit einer Aufzeichnung. Der metaphysische Inhalt des Sichtfetts wird vom Produzenten erzwungen und vom Betrachter nachträglich ergänzt.” (…)

Zum Kotzen sowas! Nach nur 3 Stunden Schlaf spielt das Hirn nicht mehr mit und schüttet alles aus, was einen noch auf den Beinen hält. In Kombination mit Kolanuss ein fantastisches Gemisch aus Wahnsinn und Gehirnaquaplaning. Gestern am TÜWI-fest haufenweise so Typen die sich 3 Dreadlocks am Hinterkopf stehen lassen und mit Feuer jonglieren. Bier war billig und die Menschen die ich kennenlernte, nicht mal so interessant wie vorgestellt. Vielleicht hab ich auch nicht streng genug nachgehakt. Heute erzählt der Widrich, dass sich Geschichten strukturell seit tausenden Jahren nicht verändert haben anhand der Geschichte von Robbie dem Robbenbaby. Der Johannes bastelt daneben im Keller an seinem Nachbau des ONE-Büros und rennt emsig herum wie ein Malereistudent. Oder ein interaktiver Pollock oder so, ging ja auch um Interaktion heute (was alles bedeutet).  Jetzt der Einbruch nach der Gallerierunde durch den Ersten und Zweiten. Gratis Wein und Kunst, wir steigen herum wie möchtegern Thompsons und futtern Käse bei Schlingensief Installationen. War da nicht auch Nitsch am Gang? Beste Arbeit btw: Typ der sich “Internet” unter die Unterlippe tatooviert. Gab aber keinen Käse mehr. Leo ist in ein paar Stunden unterwegs nach Dublin und ich vermute er hat immer noch keinen Schlafplatz. Morgen ab ins Leopold mit Listenplätzen zu einer Geschichte von der ich noch nie gehört habe. Grillen am Berg und andere bürgerliche Phantasien ausleben. Den Müll hinterm Haus vergessen und nach und nach in die Eimer werfen. Schafe am Schafberg verrücken, Mädels bloß angraben weil andere in sie verliebt sind. Die eigene Liebe wie eine heisse Semmel von der linken in die rechte Hand werfen. Smartdrugs online bestellen. Hoffen dass man kein Monster ist, sich mit 50 keine knackige Tochter adoptiert und den Keller auf Ausbaumöglichkeiten untersucht. Angst vor Krebs haben, Tagesnachrichten Scheisse finden, versuchen nicht arrogant zu wirken, die Eltern ehren, Heim finden, Socken waschen, Dinge online stellen, nicht wissen ob man hungrig oder müde ist und sich einreden das Zen und Tao gerade deshalb zu verstehen, da man absolut keine Ahnung davon hat.

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»A Bit Earlier, A Bit Later« 2008

by Moosgaard&Hausch

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Untitled (The Magic Number 30),      2008

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Street Sculptures

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Average Terror 2007
Self-portrait with FBI mug shots  

ein schnitzel beim leiner (kagran) nachdem uns der müllplatzwart verweist. die fahrt mit 700 kilo scheißdreck im gepäck war völlig umsonst. aber interessant: dieses stahlzelt im 22sten sieht man auch vom schafberg aus. das stahlzelt ist in betrieb für den schrott, anscheinend packen sie den müll auch in pallets ab und lassen auf einem riesigen künstlichen hügel gras über die sache wachsen. nicht wie zwentendorf eine der teuesten pleiten wie angenommen. danach fahren wir mit dem 3 meter hohen anhänger voller müll unter einer 2 meter hohen brücke durch. das auto hebt es mindestens einen halben meter aus. kurz das gefühl es würde uns überschlagen. dann rollt uns ein behinderter im elektrorolli vors auto. vollbremsung. am morgen wieder ein heisser schwammerltee mit reishi. das wetter ist schön, meine persönliche promethea auch aber weit weit weg. nichts tun oder scheitern. vielleicht müsste ich überhaupt nicht scheitern. aber da spielen meine nerven nicht mit. vor mir liegt ein päckchen “krüger” zigaretten. ja die gibts. tolle sachen auch im kellerschrott gefunden: medizinische geräte, kochbücher, altes kartenspiel und brillen. auch dias von vaginaluntersuchungen. andi, leo und eltern sind in st. pankraz. von der wand lächelt mir das gesicht von joseph ratzinger entgegen. wir haben das poster beim bauhaus gekauft. nein stimmt nicht. er lächelt überhaupt nicht

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