Impressions from Kappadokia 2008
Friday, February 29, 2008








kalt ısts hıer ın kappadokıen. das hotel anonym. morgem früh aufstehen es geht zurück ıns luxushotel. ıch fühle mıch eınsam. dıe höhlenmenschen ın den tuffbergen besucht. beım frühstücksbuffet reıngefressen was gıng. vıell noch fernsehen. eıne zıgarette folgt der anderen. duschen hılft. aber nıcht lang. ımmer wıeder dıese eınbrüche. eınen text über dıe geplante schmerzuhr auf eıne servıette gekrıtzelt. der sonnenuntergang war ırgendwıe schön
warum sehe ich mit hosenträgern aus wie ein nazi? liegt es doch an den frisch geschnittenen haaren? sind cyborgs eigentlich hartherzig? warum schillern cds so? fragen über fragen die nicht einmal eine berauschte priesterin im antiken girechenland über einer düsteren erdspalte zu beantworten vermocht hätte. a propos griechenland. morgen ist es soweit… wir treten die feierliche 10 jahre profil abonnement türkei-rundreise an. genau richtig: für 10 jahre profil bekommt man eine rundreise. wie das wird… meiner einschätzung nach: bizzarr. der p macht heute acid an der klasse. musik natürlich. geschlafen hab ich am kohlmarkt und der divan hatte genau die länge, wo ich die eine lehne im nacken und die andere an der ferse habe. perfekt! die stille war beinahe erschreckend, nicht einmal am land ist es so ruhig am vormittag. ein alarm geht los. diese bürgerlichen festungen wollen ja bewacht sein. der traum: mit meinem vater gemeinsam in einem wohnzimmer ohne schwerelosigkeit versucht um alle achsen zu rotieren. um dabei das bier in der hand nicht auszuschütten. gar nicht so leicht, aber verschüttet hab ich nichts
ausgaben:
2 puma jacken á 35 Euro
wie eine stelle die man nicht kratzen kann. wie eine teilzeitpsychose. ein mentaler screensaver von klettenhafter präsenz. brauch ich das? ja! ich habe es schon immer gebraucht. viel kann man lernen. mit so etwas umzugehen nicht. denn es ist das gegenteil von lernen. es ist alles vergessen und neu beginnen- wollen zumindest. ich werde es immer brauchen, und immer und immer wieder. wie andere lotto spielen. der ganze pulk an vergangenheit im nacken, der wie ein portier aufschreckt. das kopfkino versucht süchtig die tatsachen zu übertrumpfen, weiter und weiter und weiter. wie eine kindersicherung einrastet. wie den hinterkopf ohne spiegel sehen. nur möglich. das, was es eigentlich fördern sollte, macht es kaputt. wie ein fetter, hungriger gast für den armen wirten, der aber zu fett ist durch die tür zu passen und zu hungrig um überhaupt zu gehen. der lottogewinn des wirten. aber er muss weiterspielen. einmal noch. und dann nochmal
gekauft: hosenträger. einmal totenköpfe, einmal grocherneon. shrimpsbox bei nordsee mit coctailsauce. comics. y the last man und batman the long halloween. für die mutter: bodyshop-creme, nicht näher zuordenbar. red bull und wunderbar (peanutbutter-riegel) bei merkur. 1 augustin am schottentor. zigaretten
ich stelle das ding zurück und atme aus. ein kribbeln im nacken. es wird stärker und zieht sich den gesamten rücken hinunter. es ist genau das gefühl meiner paar ziehenden rückenhaare. das gefühl wird so stark wie eine zweite wirbelsäule an meiner seite. sie bohrt sich weiter in das sofa und drückt mich nieder. ich versuche entgegenzuwirken, mich zu strecken. sie drückt mich wie ein elektrischer mühlstein. alles vergeblich. mein astralkörper ist brutal in einen anderen raum geschossen worden. wie bungee-jumping nur rückwärts. ich weiss das nur noch nicht. ich denke nicht. sehen tu ich auch nicht wirlich was. das gefühl beginnt nur den raum, den andi golden zu umranden. das gold beginnt zu rauschen, schon ist es fort. die runde an menschen um mich herum wurde einfach ausgenipst. dunkle bühne. dann gibt es diesen dunklen raum. ich bilde mir ein hin und her zu schwanken. michi greift nach dem ding und sagt irgendwas. halblustiges. es wirkt wie ein sehr plastischer erinnerungsfetzen, zeigt mir aber auf schreckliche weise wo ich eigentlich bin. als hätte ich peinlicherweise meinen körper irgendwo vergessen. uhrzeit no more. der raum zieht mich wieder zurück. dort wos kaum zeit gibt, dröhnen, zentrifugal, als hätt ich diesen berühmten 3 teiligen ring angelegt. und der raum… eigenartig! the sight funktioniert langsam wieder. die erinnerungsfetzen, der raum wird dichter. zurecht. lange kann es nicht mehr dauern: was ist in der zwischenzeit passiert? wie viel zeit ist vergangen? was ich bewusst erlebe ist, dass der michi abhaut. wie ein instant jetlag. die seele findet sich wieder ein. dromologisch, irgendwie…