am freitag ist vernissage in der künstlerhaus passage. das teil steht die elektronik noch nicht. wird es ein klassisches medienkunstwerk- im sinne von: es funktioniert nicht? gerade sind die anderen essen fassen, sie haben mich eingesperrt. falls ein feuer ausbricht trinke ich einfach schnell die 17 kisten bier. lily und bettie haben nicht zurückgerufen, fühle mich sowieso wie 15 da kann man immer machen was man will. laurant garnier  versüßt mir die zeit schon lange nicht mehr gehört, sein buch is übrigens scheisse, eine “wir feierten die dicksten parties” retrospektive. selbstbeweihräucherung par excellence. an der klasse waren heut präsentationen. ich hab nur den monitor geholt… nicht mit mir, wollte keinen besseren quanten computer bauen. die nase rinnt aber es muss fertig werden. egal wie man sich in arbeit vergräbt, einige gedanken an ein erfülltes leben gehen nicht weg. wenn man sein ultimatives glück nur gut genug visualisieren und spüren kann. so wie es sein sollte, ist es dann schon? wer weiß

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cactus growing human hair

Stuff or Structure?

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THE KNOWN UNIVERSE. THAT´S ALL FOLKS

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    somewhere over the rainbow

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Rituelle Simulationen

In Polynesien gibt es seit langer Zeit Cargo Kulte, bei denen die ansässigen Stämme riesige Flugzeuggerippe aus Ästen bauen, Funkgeräte aus Holz schnitzen, symbolische Landebahnen in den Sand legen und die Ankunft des Serviceman John Frum erwarten. Die Ethnologie nennt so etwas sympathetische Magie. Oder auch: oberflächliches Übernehmen von Codes, ohne tieferes Wissen der Funktionsweise. Einst hatten US-Soldaten dort ihre Stützpunkte und erhielten Hilfspakete von oben, besaßen Technologien die sie selbst nie verstehen würden. Das Cargo soll nun abermals von oben kommen. Wir können schnell darüber schmunzeln, und bald stellen sich die Cargo Kulte als ein Trojanisches Pferd unserer Kultur selbst heraus. Nicht nur wegen der Massen an Touristen, die tatsächlich auf Vanuatu angeflogen kommen, um die Einheimischen für die exotischen Spektakel (womöglich mit iPhones)  zu entlohnen. Sie indizieren eigene Werte, besonders die der Technologien, als rituelle Vektorgitter. Nur dass sie im Fall der John Frumers eben anständiger funktionieren als so manches Interface, das uns die unendliche Komplexität beruhigend nachvollziehbar erscheinen lässt. 

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cargo cult in Second Life