ein junge und ein mädchen am tanzboden. sie ist eine junge kleopatra, bewegt sich sanft zur musik. zieht die schultern hoch, lässt neckisch die blicke zufallen. der bass füllt den raum wie substanz. hängt in der luft. man will es nicht glauben, denn seinerseits bleibt er unbeeindruckt. fast schon ignorant. es wird schlimmer. sie lässt ihm die hüften zukreisen, schlägt die augen von unten hoch. er wirkt abwesend. müssen das nicht alte bekannte sein, ein eingespieltes paar? ein kleines schauspiel am rande? nein. diese beiden menschen kennen sich nicht. es knistert nicht, es knattert. die übrigen können einfach nicht wegsehen. wie auf omas beste vase die nicht über die tischkante rollen will. minutenlang. er breitet nach langen zyklen, endlosem näher und ferner seine arme aus. tut so, als wäre sie von einer verbotenen aura umgeben. er berührt mit beiden zeigefingern ihre ohren(!). erstaunlicherweise geht es weiter. ewigkeiten vergehen. sie tuscheln, wenden sich schmunzelnd ihren allies zu. verlassen das lokal.

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