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scatter recognition

sitting here in the w-lan enriched enviroment of an urban restaurant with my macbook, find it strangely attractive to regard my consiousness in combination with this hi-tech gadget as two of the most complex phenomena in the known univerese, unable to apprechiate this insight with according enthusiasm, in a similar way one can´t bite the own teeth or touch a fingertip with this very same part of the body. I decide for the moment to contemplate over the local  latte macciato prices, which i could not -as a digital bohemian- afford. At the same time doubting that with souch frame of mind ever to make ANY money, even in my young information age. i will hardly afford that very caffein enriched product , of couse dear reader, for better and more lucrative thinking in my very same closed circuit restausant-me-macbook complex. At the same time enjoying myself with water, toothpicks and a good old bunch of electromagnatic waves… it is difficult: my mind mumbles with partly convincing arguments that this macbook grew out of the human system called thechnology, like i myself grew out of the universe on this peopleing rock in the outer arm of the galaxy we call our home. programming poor, but as a member of the global creative class, i am in the rather interresting position to analyze styles, trends and patterns in the postcapitalistic memeswarm, that one experts call “everyday culture”. Doing so for the sake of it, deeply without finding desperate corporations i can sell my precious coolprey to. The evolutionary consequence of money from my digi-spiritual existence is not a very satisfing idea in this naggingly material situation. Suddenly the idea comes in handy, that from birth on i MUST suffer from extremely bad taste. It also is possible, as the mere result of personal equation, that i am a “postcog”, a person noticing trends and tendencies long after they have happened. This determinism cools my brains like a nice, sweet bowl of haagen-daz. i should have lived in 2012 or so, i would have been with souch conceptions, a fighter for the global avantgarde, pushing the limits, reading gibson and sterling, praising freedom, nets and hive intelligences. the mob allways wins, says the waiter and hands me a pack of free sugar.  

Es ist wieder so weit. Viel zu früh Schmetterlinge im Bauch, dann, wenn kaum Zeit noch dafür ist. Viell. eine Kindersicherung der Evolution und wiedermal mein Anfang vom Ende. Unkontrollierbar, Erbarmungslos. Vor 3 Stunden beim Reversieren einem Passat reingefahren, für Fahrerflucht bin ich doch zu feig. Meine Beifahrerin, eine Landsfrau des Armen übernimmt großmütig die Verhandlungen. Sie war es auch, die vor Monaten die guten Geister angerief, um mir mehr Erotik zu verschaffen. Hat funktioniert. Anscheinend hat sie auch Schmetterlinge mitbestellt. Ich fürchte meine Träume, immerhin könnten die wahr werden. Und der cafe hier ist immer noch billig und gut. w-lan durchsetzte Atmosphäre und always gratis. Da fällt mir der obrige Text ein. William Gibson schreibt mir doch zu trocken. Elender Handwerker.

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    “FRÄULEIN ATLANTIS ist die RAKETENABSCHUSSPLATTFORM der TOTALKUNST. Der Lockruf der Kunst erfolgt und ein neuer GOLDRAUSCH beginnt.” Jonathan Meese

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frühe Form der Internetumfrage (monumental)

Mapping Reality

Wenn die Welt mit technischen Bildern bepflastert ist, müssen wir uns orientieren. Besser: Wir SOLLEN uns orientieren. Denn auf einem Satellitenfoto sind keine Staatsgrenzen sichtbar, die Grenze macht Google-Earth schon selbst dazu. Erstmals könnte die Erde vollständig gesehen und nicht politisch gelesen werden. Schon vor den diffusen Welterklärungsmodellen der Alchemisten wollten sich die Menschen im und am Himmel orientieren, unsere Satelliten gelten als Verlängerungen der pythagoräischen Sphärenharmonie. Vielleicht hat Vilem Flusser nicht unrecht, der jede Form von Bild auch als Handlungsanweisung untersucht. Die Höhlenmalereien von Lascaux als Bedienungsanleitung zur Jagd, oder Karte um zu Wasser zu gelangen. Ein Imparativ der Bilder. Übers Fernsehen möchte man da garnicht erst nachdenken. Wer navigiert uns durch den Vortex?

Andere meinen die Höhlenmalerein seien einfache Sternenkarten. Wir haben diese Bezugssysteme um uns zu orientieren oder nicht in Gebiete zu kommen, in denen wir nicht gerne gesehen werden. Wir sollen uns auf markierten Pfaden bewegen, vor allem in unseren Köpfen. Hauptsache. Welche Farbe haben doch gleich Helium-Atome? Die Grenzen dieser Pfade bestimmen auch die Bilder, ob in Stein oder Pixel, die gemacht werden. Die mittelalterlichen Kartographen schrieben an die Ränder ihrer Werke, dort, wo ihre geographischen Kenntnisse versiegten: “Here lie Dragons!” Die Drachen sind in jeder U-Bahn Station, wie der paradeparanoide monochrom-film “drop out rate” (zu sehen auf blip.tv) illustriert. Und sie liegen auch an der Demarkationslinie von Kunst und Technologie, zwischen der Karte und dem Gebiet sozusagen. Selbst die okkulte Kunst von Kabbalah bis Tarot ist eine von vielen Arten unsere sog. Realität zu kartieren. Unsere Sprache selbst ist das Bezugssystem der Seele und ihre Grenzen sind abermals die unseren. Finde ich. Kartensprache, Bildsprache, Programmiersprache. Letztere die Peitsche für die Maschienensklaven.

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Tokyo Subway

semiotic wars



Waffe/l 2007

Wilhelm Reich Ausstellung

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Dem frühen Querschläger in die Medienkunst ist eine Ausstellung gewidmet. Seine proletarische Sexualpolitik als “Freudomarxist” und seine wolkenzerstörende Orgonkanone wollen begutachtet werden. Vom 16. November 2007 bis 9. März 2008 im jüdischen Museum Wien.

http://www.jmw.at/de/wilhelm_reich.html

Wilhelm Reich sollte sich einen Namen als Psychiater und Psychoanalytiker machen. Noch als Student wird er 1920 in die Wiener Pyschoanalytische Vereinigung aufgenommen und praktiziert wenig später (mit nur 23 Jahren) als Psychotherapeut. Nach umfassenden Studien als Leiter des Seminars für Psychoanalytische Therapie arbeitet er an einer Weiterentwicklung von Freuds Lobidotheorie zur seiner sog. Orgasmustheorie, die davon ausgeht, dass die gesellschaftliche Unterdrückung sexueller Kraft zu Neurosen und Massenneurosen führen. Seine Theorien werden in den 50er und 60er Jahren unter anderem von den Vertretern der sexuellen Revolution und der Gestalttherapie aufgenommen. Seine späteren Aktivitäten als Freudomarxist (1931 Gründung des Deutschen Reichsverband für Proletarische Sexualpolitik, kurz Sexpol) sowie seine akademische Opposition zu Freud führen zum endgültigen Ausschluss aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung unter Anna Freud (!). Zurückgezogen forscht er an einer universalen sexuellen Kraft, dem Orgon, das er mithilfe seiner Orgon-Akkumulatoren zu sammeln meint, um damit Krebs zu heilen und u.a. Wolken zu zerstören. Nach einem Briefwechsel mit Albert Einstein, der seine Theorien ernst nimmt aber nicht absegnet, verstößt Reich gegen das Verbot seinen Cloudbuster über Staatsgrenzen zu transportieren und stirbt noch in der Untersuchungshaft.